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NEUER GROSSANGRIFF DER STADT LINZ AUF DIE NATUR

Der Dallingerpark ist der allerletzte Rest der ursprünglichen Traunau im Stadtgebiet. Er wurde extra als  Öko-Naturpark eingerichtet, um als Anschauungsmodell für die Nachwelt zu dienen. Uralte Baumriesen stehen dort, teilweise in wunderschönen Ensembles. Bis jetzt war dieser Ökoplatz naturbelassen, nie kam wer zu schaden. Jetzt auf einmal nach Jahrzehnten sieht die Stadt Linz in einem Anfall von Sicherheitswahn ein so großes Gefahrenpotential, dass fast der gesamte Park mit den großen und auch kleineren Bäume gerodet werden soll – ohne fundierte schlüssige Gutachten und Messungen. Anstatt dieses Naturdenkmal zu schützen und natürlich zu belassen, wird es zerstört. Auf der angebrachten Schautafel ist zu sehen, dass schon immer in diesem Bereich Bäume umgestürzt sind, das gehört eben zu dieser Art von Ökofläche, mit deren Ursprünglichkeit seinerzeit geworben wurde. Nun wird diese unwiederbringlich zerstört und da erhebt sich schon die Frage, warum ?
Jedesmal wird die Sicherheitsfrage alibiartig herangezogen, aber wenns danach ginge, müsste jeder Wald umgehend geschlägert werden.
in einem Wald gibt es keine absolute Sicherheit, und wenn bei Schnee- und Eislage die Haftung mittels eines Schildes von Magistratsflächen ausgeschlossen wird und auf eigene Gefahr hingewiesen wird, dann kann das wohl auch auf die Gefahr bei Sturm ausgedehnt werden.
Aber alle Bäume und damit das gesamte Ökogebiet zu opfern ist eine überzogene Maßnahme, die auch bei der Bevölkerung auf Unverständnis stößt. Bei der keimt überdies der Verdacht auf, dass hier andere Beweggründe ausschlaggebend sind, wie etwa, dass die stadteigene Hackschnitzelanlage billig beschickt werden könnte. Oder was geschieht sonst mit den Holzmengen ? Soviel Schlägerungen im Stadtgebiet wie jetzt hat es noch nie gegeben. Bitte helft mit, dem Einhalt zu gebieten.

Ein Gedanke zu „NEUER GROSSANGRIFF DER STADT LINZ AUF DIE NATUR

  1. Sehr geehrtes Team!
    Am Donnerstag, 8.10. 2020 wurden zwei Birken am Avenariusweg, Stadtteil Bindermichl gefällt aufgrund einer Unterschriftenliste eines „Birkenhassers“, weil diese Birken zu viel Schmutz auf den Autos machen.
    Die Antwort des „Baumsachverständiger“ Hr. Stützner von der WAG kann ich nicht hinnehmen. „Eine Birke ist im krank werden, da ging es in einem, die zweite Birke auch zu fällen, auch wenn diese gesund ist!“
    Eine Grünpolitikerin verwies mich das Problem an FPÖ und ÖVP weiterzuleiten!
    „Für eine alte Birke setze ich mich nicht mehr ein!“, leider bekam ich auch diese Antwort von einem namhaften Naturschützer.
    Zeitschriften werden herausgegeben zum Schutz und Verständnis für Natur und Bäume.
    E-Mails und Telefonate waren mein Einsatz innerhalb der Woche. In der Tips Zeitung (14.10.) ist mein Anliegen zum Baumschutz unter „Birkenfällung sorgt für Aufregung“ auf Seite 12, bearbeitet worden.
    Ein Lichtblick!
    Mit freundlichen Grüßen
    Eva Blüthl

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