Aktuelles vom Oktober 2023
10.10.2023 10:00
Die Stadt Linz bemüht sich zwar um die Schaffung von mehr Grün im Zentrum und versucht mit Neupflanzungen von Bäumen einen Ausgleich zum immer schneller von statten gehendem Verlust alter und jüngerer Gewächse zu schaffen, aber sieht man sich deren Beseitigung durch gegenwärtige und geplante Baumaßnahmen im Stadtbereich ( die Eingriffe in den schützenswerten Grüngürtel der Stadt noch gar nicht miteinbezogen) an, wird der weiteren Versiegelung des Bodens nicht wirklich gegengesteuert. Insbesondere die Region entlang der Waldeggstrraße ist massiv betroffen. Die beantragte Verbauung des Areals der ehemaligen BP Tankstelle in der Stockhof/Wachreinerstraße mit höchstwahrscheinlicher Fällung vieler Bäume (auf Privatgrund)* ist ein minimaler Eingriff in die städtische Restnatur, betrachtet man die bereits begonnen Baumaßnahmen zur Errichtung des Westringes bis zur Westbrücke. In diesem Bereich muss man mit der Entfernung von hunderten Bäumen im Bergschlösslpark, im derzeitigen Ziegeleipark (der wahrscheinlich zur Gänze oder großteils verschwinden wird) und des Grüngürtels zwischen Bahnareal und Waldeggstraße nach Schleifung der Häuserfront an deren Südseite rechnen. Was bleibt, wird eine Betonlandschaft sein mit allenfalls behübschendem Ziergrün. In welchem Verhältnis die gutgemeinten Bergünungsversuche der Stadt zu diesen stadtklimafeindlichen Großeingriffen steht, kann sich jeder selbst ausrechnen.
*An dem einen Ende der Wachreiner Straße setzt die Stadt ein paar junge Bäume, am anderen Ende werden 5mal soviel alte für ein überdimensionales Investorenprojekt gefällt.
*An dem einen Ende der Wachreiner Straße setzt die Stadt ein paar junge Bäume, am anderen Ende werden 5mal soviel alte für ein überdimensionales Investorenprojekt gefällt.
Vor kurzem gesehen:
Abtragung eines alten Baumriesen Nähe A7-Abfahrt Hafen
(Privatgrund?)
Warum?