Großflächige Grünraumvernichtung in der Stadt!

Die sich so klima- und umweltfreundlich gebende Stadt zeigt immer mehr ihr wahres Gesicht. Abholzen und Verbauen ist an der Tagesordnung - selbst wenn die  Fertigstellung der Projekte noch in weiter Ferne liegt. Zuerst müssen einmal so schnell wie möglich die Bäume weg. Egal, ob in der Goethestraße für ein nicht öffentliches Vorhaben oder eine unbrauchbare Busspur, ob für eine neue Stauautobahn, Beton geht vor Natur. Und das ist alles nur der Anfang. Im Bergschlösslpark werden hunderte alte Bäume gefällt werden, dafür sollen im Bahnhofspostareal die Hochhäuser wachsen. Wie positiv für das Kleinklima in diesem Bereich. Asfinag, ÖBB und andere Riesenunternehmen, quasi mit Allmacht ausgestattet, arbeiten unter Absegnung durch Stadt und Land mit Nachdruck an der Entfernung jedes störenden Bewuchses. Natürlich „umweltbewußt und klimaschonend"  Auch unter Privaten ist es in Mode gekommen, möglichst viele Bäume von Grund und Boden zu entfernen, wie an unzähligen Beispielen zu sehen. Es vergeht kaum ein Tag, wo nicht wertvoller Baumbestand eliminiert wird. Der Grüngürtel um Linz, bisher von den Stadtvätern geschützt, ist zum Spekulationsobjekt geworden. Ein Dank an die vorausschauende Politik. Alles geschieht ja nur zum „Besten“ der Bürger. Weg mit dem Grün - damit wir uns möglichst rasch an wüstenartige Zustände gewöhnen. Auch an Betonwüsten...

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