Baumfällungen

Der 3. Anschlag auf einen wertvollen Grünbereich der Stadt.

Nach dem Baummassaker Waldeggstrasse/Ziegeleistrasse durch die Rodung von 243 Bäumen mit Baumriesen bis zu einem Alter von 140 Jahren, dem Fällen von 26 Bäumen im Straßenbereich des Med - Campus, nun neuerlich ein Anschlag auf eine Waldparzelle im Nahbereich der Pädagogischen Akademie in der Kapuzinerstrasse.
Eine sinnvolle forstwirtschaftliche Nutzung ist auf Grund der Fakten auszuschließen: Ca. 60 bis zu 80 Jahre alte gesunde Bäume wurden bereits gefällt, zusätzlich hat man im Zentrum der Parzelle den gesamten Jungbaumbestand entfernt. Diese brutale Baumfällaktion ist ein Affront gegen die mühsame Baumpflanzoffensive der Stadt Linz und reiht reiht sich nahtlos in die vor 2 Jahren erfolgte sonntägige Fällung von ca 100 Bäumen für den neuen Sportplatz. Gleichzeitig wurde damals während laufender Gespräche eine Grundteilung vorgenommen, sodass die Anrainer schlagartig ihr Mitspracherecht verloren.

Mit besten Grüßen,

Baumrettungsinitiative Linz

Arch. DI Günter EBERHARDT
Robert-Stolz-Straße 3, 4020 Linz
Tel.: +43 (732) 657108
Mobil: +43 (664) 1307104
Email:
architekt@arch-eberhardt.at
Homepage:
www.arch-eberhardt.at

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Es ist vollbracht: ca. 30 wertvolle Bäume im Straßenrandbereich des JKU CAMPUS sind gefällt.

Es ist vollbracht: ca. 30 wertvolle Bäume im Straßenrandbereich des JKU CAMPUS sind gefällt. Auf Grund der Auspflockung der Gebäudegrundrisse wären offenbar nur 2 Bäume unmittelbar betroffen gewesen. Doch man hat eine Baufreimachung mit einer Totalrodung durchgezogen. Linden ,Buchen, Ahorn, Kastanien und Eiben mit einem Alter von über 80 Jahren fielen der Aktion zum Opfer. Die Bäume standen im Straßenrandbereich einschließlich Alleebäumen in nur 1m Abstand zur Straßenfluchtlinie. Auf Initiative der JKU Direktion wurden vor ca. 10 Jahren die Information im Baumkatasterplan für die JKU Grundstücke herausgenommen – somit auch keine Information, insbesondere an die Baumrettungsinitiative Linz.
Mitverantwortlich sind nicht nur die Planer die offensichtlich keine Rücksicht auf den Baumbestand nahmen, sondern auch die zuständigen Behörden.

Mit besten Grüßen,
Baumrettungsinitiative Linz

Arch. DI Günter EBERHARDT
Robert-Stolz-Straße 3, 4020 Linz
Tel.: +43 (732) 657108
Mobil: +43 (664) 1307104
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In den Morgenstunden des 24. Dezember wurden in einer Kommandoaktion alle ca. 200 brennenden Gedenkkerzen an das vorausgegangene Baummassaker (einschließlich145 Jahre alter Parkbäume)  von der Firma Strasser im Bereich der Verkehrsinsel Waldeggstrasse,  Ziegeleistrasse, Sophiengutstrasse einschließlich Ziegeleipark und Bergschlößlpark mutmaßlich im Auftrag der Stadt Linz bzw. der ASFINAG entfernt. Einige Stunden später wurden am Weihnachtsabend   von Gegnern des des katastrophalen Kahlschlags18 Christbäume als Mahnmal auf die Wurzelstöcke in den Verkehrsinseln montiert.
Mit besten Grüßen, Baumrettungsinitiative Linz
Günter Eberhardt

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Die Baumvernichtungen in Linz gehen unvermindert weiter...

17.12.2025 in Linz-Ebelsberg entlang dem Traununfer im Bereich Panholzerweg


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Das wahre Bild einer „Klimastadt“!

Verstört reagierten die Bürger auf ein unglaublich brutales, gewissenloses Baummassaker in Linz, das größte nach dem Krieg.
Es herrscht offenbar Krieg zwischen der Stadtpolitik und der Natur, die ASFINAG, eines der umweltfeindlichsten Unternehmen mit ihren Söldnertruppen richtete als verlängerter Arm einer unseligen Politikallianz - beschützt durch ein Heer von Polizisten (als Freund und Helfer, von wem?) eine entsetzliche Verwüstung im Stadtgebiet an, die nicht mehr gut zu machen sein wird. Ums Geld der Steuerzahler wurde ein unersetzlicher Co2 Speicher und Luftfilter für immer zerstört (u.a Baumriesen, die schon zur Zeit Mozarts und Napoleons da waren, die Weltkriege überstanden haben, nicht aber die barbarische städtische Klimaheuchelei).
Hier will offenbar die Macht demonstrativ eine Duftmarke setzen, um zu zeigen:
Wir machen, was wir wollen (auch den größten und teuersten Unsinn), nicht, was das umweltbewusste Stimmvieh möchte.

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Großflächige Grünraumvernichtung in der Stadt!

Die sich so klima- und umweltfreundlich gebende Stadt zeigt immer mehr ihr wahres Gesicht. Abholzen und Verbauen ist an der Tagesordnung - selbst wenn die  Fertigstellung der Projekte noch in weiter Ferne liegt. Zuerst müssen einmal so schnell wie möglich die Bäume weg. Egal, ob in der Goethestraße für ein nicht öffentliches Vorhaben oder eine unbrauchbare Busspur, ob für eine neue Stauautobahn, Beton geht vor Natur. Und das ist alles nur der Anfang. Im Bergschlösslpark werden hunderte alte Bäume gefällt werden, dafür sollen im Bahnhofspostareal die Hochhäuser wachsen. Wie positiv für das Kleinklima in diesem Bereich. Asfinag, ÖBB und andere Riesenunternehmen, quasi mit Allmacht ausgestattet, arbeiten unter Absegnung durch Stadt und Land mit Nachdruck an der Entfernung jedes störenden Bewuchses. Natürlich „umweltbewußt und klimaschonend"  Auch unter Privaten ist es in Mode gekommen, möglichst viele Bäume von Grund und Boden zu entfernen, wie an unzähligen Beispielen zu sehen. Es vergeht kaum ein Tag, wo nicht wertvoller Baumbestand eliminiert wird. Der Grüngürtel um Linz, bisher von den Stadtvätern geschützt, ist zum Spekulationsobjekt geworden. Ein Dank an die vorausschauende Politik. Alles geschieht ja nur zum „Besten“ der Bürger. Weg mit dem Grün - damit wir uns möglichst rasch an wüstenartige Zustände gewöhnen. Auch an Betonwüsten...
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BAUMVERNICHTUNGSAKTION im Stadtgebiet

Am Montag 13.11.2023 wurde trotz schriftlicher Vereinbarung zwischen Magistrat Linz und Baumrettungsinitiative Linz erstmals seit Jahren keine Vorinformation über die umgehende Fällung von Bäumen im öffentlichen Park bei der RZB Zentrale Goethestraße gegeben. Erst am 9.11.wurde uns das Projekt von Vertretern der Raiffeisen Bank vorgestellt ,– dabei gab es keinen Hinweis, dass die Fällungen bereits unmittelbar bevorstehen. Man war offensichtlich sehr interessiert, nach 2 Jahren Planung Tatsachen zu schaffen. Hintergrund ist eine grundsätzliche Fehlplanung durch unreflektierte Übernahme einer Investorenplanung in eine Bebauungsplanänderung, die die Grundsätze der Stadtplanung und die Interessen der Anrainer gröblich missachten. Die Umlegung der Goethestraße unter 90° durch einen verkehrsberuhigten grünen Innenhof, vorbei an den Fassaden eines 6-8 geschoßigen Wohnblocks hin zur Blumauerstraße, führt zur Beeinträchtigung der Wohnqualität. Die abermalige Beschneidung der letzten Reste einer Parkanlage an der Ostseite mit einer zusätzlichen Busspur und einen Radweg verringert die Parkanlage um mehr als 1/3. Zusätzlich ist die Busspur statt der Parkanlage ein Unding, da eine Verlängerung weder in der Goethestraße noch in der Blumauerstraße auch in Zukunft möglich ist. An der´Westseite hat man im Bebauungsplan, entgegen der schon mehrfach praktizierten Vorschreibung, keine Angaben über die Ausbreitungsbeschränkung der Tiefgarage gemacht. Somit führt die vorliegende Planung der Tiefgarage mit der Schlitzwand direkt an der öffentlichen Parkfläche zu einer massiven einseitigen Beschneidung der Baumkronen und Wurzeln für die Bauarbeiten. Die Baumrettungsinitative war seit jeher bestrebt, eine Kooperation mit allen Behörden und zuständigen Stellen hinsichtlich Baumerhaltung in der Innenstadt zu pflegen, was in den letzten Jahren auch zu einer einigermaßen gedeihlichen Zusammenarbeit mit der zuständigen Magistratsabteilung, ihren Mitarbeitern und den politischen Referenten führte. Wir konnten eine maßgebliche Zahl von Bäumen durch Gespräche und Sachverständigengutachten vor einer willkürlichen Fällung retten. Durch die gegenständliche Aktion wurde aber dieses Vertrauensverhältnis massiv untergraben und erweckt nicht nur bei unserer, sondern auch bei anderen Bürgerinitiativen und betroffenen Anrainern den Eindruck, dass wieder einmal Investoreninteressen zu Lasten der Allgemeinheit und des Wohles von Bürgern und Natur in unserer Stadtgehen. Das ist bedauerlich, insbesondere im Hinblick auf die geplanten weiteren Eingriffe in das Stadtgrün, wie zB. Antasten des Grüngürtels, Stadtautobahn und andere Großprojekte ist mit einem kompromisslosen „Drüberfahren“ zu rechnen.
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Aktuelles vom Oktober 2023

Die Stadt Linz bemüht sich zwar um die Schaffung von mehr Grün im Zentrum und versucht mit Neupflanzungen von Bäumen einen Ausgleich zum immer schneller von statten gehendem Verlust alter und jüngerer Gewächse zu schaffen, aber sieht man sich deren Beseitigung durch gegenwärtige und geplante Baumaßnahmen im Stadtbereich ( die Eingriffe in den schützenswerten Grüngürtel der Stadt noch gar nicht miteinbezogen) an, wird der weiteren Versiegelung des Bodens nicht wirklich gegengesteuert. Insbesondere die Region entlang der Waldeggstrraße ist massiv betroffen. Die beantragte Verbauung des Areals der ehemaligen BP Tankstelle in der Stockhof/Wachreinerstraße mit höchstwahrscheinlicher Fällung vieler Bäume (auf Privatgrund)* ist ein minimaler Eingriff in die städtische Restnatur, betrachtet man die bereits begonnen Baumaßnahmen zur Errichtung des Westringes bis zur Westbrücke. In diesem Bereich muss man mit der Entfernung von hunderten Bäumen im Bergschlösslpark, im derzeitigen Ziegeleipark (der wahrscheinlich zur Gänze oder großteils verschwinden wird) und des Grüngürtels zwischen Bahnareal und Waldeggstraße nach Schleifung der Häuserfront an deren Südseite rechnen. Was bleibt, wird eine Betonlandschaft sein mit allenfalls behübschendem Ziergrün. In welchem Verhältnis die gutgemeinten Bergünungsversuche der Stadt zu diesen stadtklimafeindlichen Großeingriffen steht, kann sich jeder selbst ausrechnen.
*An dem einen Ende der Wachreiner Straße setzt die Stadt ein paar junge Bäume, am anderen Ende werden 5mal soviel alte für ein überdimensionales Investorenprojekt gefällt.

Vor kurzem gesehen:
Abtragung eines alten Baumriesen Nähe A7-Abfahrt Hafen
(Privatgrund?)
Warum?

Vernichtung eines wertvollen Waldgebietes an der Stadtgrenze von Linz

Totalrodung in Gaumberg!
Zwischen Weesestrasse (Leonding) und Grabnerstrasse (Linz) wurde in 3 Tagen der gesamte wertvolle Baumbestand vernichtet. Nicht nur Eschen auch Linden und Ahorn mit über 100 Jahren fielen dieser Aktion zum Opfer.

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Gehts noch unsensibler?

Die Stadt Linz gibt vor, Bäume, wann immer möglich, zu schützen und neue zu pflanzen, um der Klimaerwärmung entgegenzuwirken, und fällt ohne Federlesens und öffentlicher Ankündigung eine alte, schöne, alleinstehende Tanne im denkmalgeschützten Bauernbergpark vor den Augen entsetzter Anrainer, um sie als Weihnachtsbaum vor dem neuen Rathaus (in dem sich das Büro des verantwortlichen Beamten befindet) aufzustellen.

Die Begründung, sie entstamme einer Christbaumkultur, entbehrt jeder Glaubwürdigkeit. Dann werden noch Wachen am Fällungsort und vor dem Rathaus postiert, um Beileidsbezeugungen der Bevölkerung zu verhindern, Kerzen und Blumen werden sofort entfernt, um „keine Pilgerstätte“ zu ermöglichen. Gehts noch totalitärer? Da kommt Weihnachtsfreude auf!

 Im übrigen konnte die Rodung gesunder alter Bäume in Ebelsberg an der Wambacherstraße, die als Bannwald dienen sollten, nur durch gerichtliche Klageandrohung der Nachbarn gestoppt und die Fällung der Bäume im Museumspark durch schnelles Einschreiten aufmerksamer Bürger im letzten Moment verhindert werden.

Ein alter erhaltungswürdiger Baum am Fuße der Gugl wurde „aus Versehen“ vor Einholung eines Gutachtens umgemacht.


Umweltschutz a la Linz.
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Ursprünglich veröffentlicht auf Intiative „Blattform“ Natur & Stadt

Linz - Presseaussendung 02.08.2016

Borkenkäfer im Hummelhofwald
Befallene Fichten werden im September gefällt!

INFORMATION

Entgegen den Meldungen in der Presse werden von der Stadt Linz (Linz AG) im Zuge der Abrissarbeiten der Eisenbahnbrücke und der Errichtung einer provisorischen (überdimensionierten) Straßenbahn-Umkehrschleife keine Bäume gerettet, sondern insgesamt
101 BÄUME GEFÄLLT! 
Es werden lediglich Teile der neugepflanzten Gleißner-Allee versetzt und zwar an die Stelle dieser letzten alten Silberweiden. Diese sind Opfer einer ignoranten und verfehlten Umweltpolitik aller maßgebenden Linzer Parteien, denen Interessen des städtischen Unternehmens mehr wert sind
als Allgemeinwohl und Natur.
 
DIE BÄUME WERDEN DIENSTAG FRÜH GEFÄLLT.
  Aktualisierung vom 21.3.2016: Die Baumrettungsinitiative hat erreicht, das Teile der Allee vorläufig bestehen bleiben können. Eine große Demo ist daher im Moment kontraproduktiv. Viele Bäume werden trotzdem gefällt, wer diesen friedlich das letzte Geleit geben möchte ist dennoch willkommen. Treffpunkt ist am 22.3.2016 um etwa 6Uhr-6:30 beim Infopoint (Urjahrmarkt) an der Heinrich-Gleißner-Promenade in Linz/Urfahr. 

Baumrettungsinitiative Linz


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Platanenfällung am 2.11.2015

Zum Spechtbaum dekradiert! ......das war eine viel gelebte wie bewunderte Platane im Volksgarten!
Wird angeblich zu einem Spechtbaum umfunktioniert - als abschreckendes Beispiel der Fällungen?
"Als Zusatzinformation geben wir Ihnen bekannt, dass beim Baum Nr. VG 754 172 (Platane-Volksgarten) aus Sicherheitsgründen ein Habitatsbaum
durch Rückschnitt in den Starkastbereich hergestellt wird. Diese Maßnahme erfolgt umgehend, wegen dem Weihnachtsmarktaufbau" Magistrat Linz,
Info vom 30.10.2015

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Silberweidenfällungen

„…wir die Stadtgärten wollen hier entlang der Donau auf Linzer Stadtgebiet der Silberweide ihren von Natur aus angestammten Platz zuerkennen und sichern.“

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Auch eine Art des „Sicherns“. DANKE GARTENAMT.
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Traunauen -Baumfällungen Anfang 2014

Baumfällungen in den Traunauen bei Ebelsberg/Kleinmünchen
Ursprünglich veröffentlicht auf
Intiative „Blattform“ Natur & Stadt

Fotos: 
M. Ecker

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